FAQ zu Klassenarbeiten, Fehlzeiten und Bewertung

Häufig gestellte Fragen:

  • Klassenarbeiten
  • 1. Welche Regelungen gelten für Klassenarbeiten im saLzH?

    Grundsätzlich sind Klassenarbeiten in Präsenz zu schreiben. Werden Schülerinnen und Schüler jedoch aus Infektionsschutzgründen ausschließlich zu Hause beschult, muss es eine andere Lösung geben. Klassenarbeiten können dann ggf. im Einzelfall (insbesondere bei Risikoschülerinnen und - schülern) zu Hause geschrieben werden, sofern es keine Möglichkeit des Schreibens in der Schule oder in anderen geeigneten Räumlichkeiten gibt, die technischen Voraussetzungen erfüllt sind und eine Einwilligung des Schülers oder der Schülerin bzw. der Erziehungsberechtigten vorliegt. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, sind weitere Ersatzleistungen möglich.


    Diese Ersatzleistungen für Klassenarbeiten sind auch möglich, wenn ganze Jahrgangsstufen sich im ausschließlichen saLzH befinden. Sie dienen auch dazu, die besonderen Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler im saLzH erworben haben, entsprechend zu würdigen.

  • 2. Wer entscheidet über die Durchführung von Klausuren, von Klassenarbeiten und weiteren Leistungsfeststellungen bei ausgesetzter Präsenzpflicht?

    Termine in Präsenz werden von der zuständigen Lehrkraft im Einvernehmen mit der Schulleitung unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln angesetzt und organisiert.

  • 3. Ist die Teilnahme an einer Klassenarbeit oder einer anderen Lernerfolgskontrolle in Präsenz verpflichtend, solange die Präsenzpflicht ausgesetzt ist?

    Die Aussetzung der Präsenzpflicht bedeutet nicht, dass kein Unterricht stattfindet.

    Im schulisch angeleiteten Lernen zu Hause (saLzH) sind Lernerfolgskontrollen verpflichtend zu erbringen.
    Wenn Klassenarbeiten und andere Lernerfolgskontrollen jedoch in Präsenz stattfinden, ist die Teilnahme daran für die Schülerinnen und Schüler freiwillig.

  • 4. Ist ein Attest bei Nichtteilnahme an einer Klassenarbeit oder einer anderen Lernerfolgskontrolle notwendig?


    Eine grundsätzliche Attestpflicht besteht nicht. Die Schule muss jedoch am ersten Tag des Fernbleibens davon in Kenntnis gesetzt werden.

    Lediglich bei begründeten Zweifeln am Fernbleiben aus gesundheitlichen Gründen kann eine Attestpflicht verhängt werden.

    Das Fehlen aus Infektionsschutzgründen ist davon nicht betroffen, d.h. hier ist kein Attest erforderlich.

    Solange die Präsenzpflicht ausgesetzt ist, gilt Folgendes:

    Allein wenn Klassenarbeit oder Lernerfolgskontrolle in Präsenz stattfindet, ist die Teilnahme freiwillig. Um der Schule oder Lehrkraft die Organisation zu erleichtern, wird eine kurze Mitteilung an die Schule empfohlen. Findet die Lernerfolgskontrolle hingegen im saLzH statt, muss man das Fehlen entschuldigen.

  • 5. Wie werden Schülerinnen und Schüler bewertet, die bei ausgesetzter Präsenzpflicht nicht zu den in Präsenz angesetzten Terminen für Klassenarbeiten erscheinen?

    Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der ausgesetzten Präsenzpflicht nicht an einer Klassenarbeit teilnehmen, erhalten einen Nachtermin. Ist an diesem Termin immer noch die Präsenzpflicht ausgesetzt und nimmt die Schülerin oder der Schüler erneut nicht teil, wird für diese nicht erbrachte Leistung ein „o. B.“ erteilt, da in beiden Fällen die Schülerin oder der Schüler die Nichtteilnahme nicht zu vertreten hat und somit keine Leistungsverweigerung vorliegt, die mit einem „ungenügend“ (Note 6) bewertet werden müsste.

    Aufgrund der mündlichen und schriftlichen Leistungen, die auch im saLzH erbracht werden müssen, kann ggf. eine Zeugnisnote gegeben werden. Die Klassenarbeit wird dann nicht in die Berechnung der Zeugnisnote einbezogen.


    Hinweis: Somit wird genauso verfahren wie im Regelbetrieb, wenn eine Schülerin oder ein Schüler z. B. bei dem Termin und dem Nachtermin für eine Klassenarbeit aus Krankheitsgründen nicht anwesend sein kann und keine weiteren Termine angeboten werden können.

  • Fehlzeiten
  • 1. Die Teilnahme am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause ist eine Variante des Unterrichts; es handelt sich dabei nicht um Fehlzeiten.

    Eine Ausweisung auf dem Zeugnis erfolgt mithin nicht.
    Wenn keine Krankmeldung o. ä. vorliegt, handelt es sich bei der Nichtteilnahme am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause um eine Fehlzeit.

  • 2. Müssen Schülerinnen und Schüler in Quarantäne am Unterricht teilnehmen?

    Anders als bei einer Erkrankung sind Schülerinnen und Schüler, die sich ohne Krankheitssymptome in Quarantäne befinden, grundsätzlich zur Teilnahme am Unterricht verpflichtet. (SalzH). Deshalb ist es wichtig, dass die Erziehungsberechtigten – bei volljährigen Schülerinnen und Schülern diese selbst – die Schule unverzüglich über das Fernbleiben informieren, damit diese Angebote zum schulisch angeleiteten Lernen zu Hause (digital oder analog) übermitteln kann. Die Schule stellt dabei ihrer- seits bestmöglich sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihren finanziellen Voraussetzungen oder der medialen Ausstattung ihres Haushalts, ihr Recht auf Bildung verwirklichen können. 

  • 3. Wie werden Fehlzeiten im schulisch angeleiteten Lernen zu Hause erfasst?

    Auch beim schulisch angeleiteten Lernen zu Hause besteht grundsätzlich Präsenzpflicht. Dies gilt insbesondere, wenn video- oder telefongestützt unterrichtet wird.

    Wenn Schülerinnen und Schüler nicht an diesem Unterricht teilnehmen, liegt eine Fehlzeit vor. Alle entsprechenden Fehlzeiten werden – differenziert zwischen entschuldigt und unentschuldigt - addiert und auf dem Zeugnis ausgewiesen. Da videogestützter Unterricht häufig nicht im klassischen 45-Minuten-Turnus stattfindet, wird die tatsächliche Dauer der jeweiligen Unterrichtseinheit zugrunde gelegt. Ergeben sich bei der Addition keine ganzzahligen Schulstunden, wird abgerundet.

  • 4. Wie werden Fehlzeiten aufgrund von Quarantäne geregelt?

    Wenn Schülerinnen oder Schüler wegen Krankheit oder sonstiger unvorhergesehener wichtiger Gründe nicht am Unterricht teilnehmen können, sind die Erziehungsberechtigten, bei volljährigen Schülerinnen und Schülern sie selbst, verpflichtet, die Schule davon am ersten Tag des Fernbleibens mündlich und spätestens am dritten Tag auch schriftlich in Kenntnis zu setzen (Nummer 7 Abs. 1 AV Schulbesuchspflicht).


    Das gilt auch, wenn eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich ist, aber schulisch angeleitetes Lernen zu Hause stattfindet.


    Für alle Schülerinnen und Schüler gilt, dass die Teilnahme an einem „PCR-Test“ ebenso wie eine Quarantäne ein „wichtiger Grund“ ist, der das Fernbleiben vom Präsenzunterricht entschuldigt. Dies gilt unabhängig davon, ob die Maßnahme vom Gesundheitsamt angeordnet wurde oder vorsorglich eingehalten wird, weil anderweitige Hinweise auf Risikobegegnungen vorliegen, z. B. durch einen positiven Schnelltest oder eine Selbsttestung.

    Bei der Rückkehr in die Schule haben minderjährige Schülerinnen oder Schüler unverzüglich eine Erklärung ihrer Erziehungsberechtigten vorzulegen, aus der sich die Dauer des Fernbleibens sowie der Grund dafür (Quarantäne, Erkrankung) ergibt; volljährige Schülerinnen und Schüler sind zur Abgabe einer solchen Erklärung ebenfalls verpflichtet. Ein Nachweis darüber ist in der Regel nicht erforderlich, es sei denn, es bestehen begründete Zweifel daran, dass das Fernbleiben vom Unterricht gesundheitliche oder infektionsschutzbezogene Gründe hat. Zweifel können insbesondere dann vorliegen, wenn sich Phasen der Quarantäne mehrfach verlängern.

  • Bewertung
  • 1. Welche Grundsätze der Leistungsbewertung und für Lernerfolgskontrollen gelten beim schulisch angeleiteten Lernen zu Hause in der Sekundarstufe I, der gymnasialen Oberstufe und in den beruflichen Bildungsgängen?


    Die folgenden Regelungen gelten sowohl für das schulisch angeleitete Lernen zu Hause in Verschränkung mit dem Präsenzunterricht (Alternativszenario) als auch für den Fall des schulisch angeleiteten Lernens zu Hause ohne Möglichkeiten der Teilnahme am Präsenzunterricht.


    Leistungen der Lernenden werden in ihrer Gesamtheit gewürdigt (kein Verschlechterungsverbot).

    Die Bewertung der Leistungen muss transparent, angemessen und nachvollziehbar sein. Diese Anforderungen können unabhängig vom Ort der Leistungserbringung und vom Format der Lernerfolgskontrolle erfüllt werden. Eine verbale Rückmeldung allein reicht daher nicht aus, wenn Lernerfolgskontrollen durchgeführt werden. Transparenz der Leistungsbewertung bezieht sich auf die klare Kommunikation der Leistungserwartung und der Leistungsrückmeldung: Eine Schülerin oder ein Schüler muss wissen, was genau von ihr oder ihm für eine bestimmte Note erwartet wird, und es muss ihr oder ihm dargelegt werden, welche Anteile der geforderten Leistung erbracht und welche nicht erbracht worden sind. Die Angemessenheit der Leistungsanforderungen bezieht sich in erster Linie auf fachliche Standards, jedoch muss der Stand der Lernprozesse, die durch den vorangegangenen Unterricht erreicht worden sind, berücksichtigt werden.

    Die Formate von Leistungsfeststellungen müssen bekannt und geübt sein. Daher sind Benotungen mit lernförderlichen Hinweisen zu versehen und bei Bedarf zu kommunizieren. Diese Rückmeldungen und Gespräche helfen nicht nur bei der Optimierung des Lernprozesses, sie sorgen darüber hinaus für die gewünschte Nachvollziehbarkeit der Benotung, zu der auch die Ausweisung von Bewertungseinheiten bzw. die Offenlegung von prozentualen Gewichtungen von Teilleistungen sowie die Berechnung der Gesamtleistung gehört.

    Die Leistungserbringung im Rahmen von Lernerfolgskontrollen muss für die Lernenden unter vergleichbaren Bedingungen stattfin- den. Dabei müssen ggf. die unterschiedlichen äußeren Bedingungen bedacht werden. Erforderlich sind klar und eindeutig formulierte Instruktionen. Ggf. können bestimmte Kompetenzen im Rahmen der Leistungsbewertung nicht berücksichtigt werden, andere jedoch schon, denn die Schülerinnen und Schüler haben durch die veränderte Form des Unterrichts (z. B. Arbeit mit digitalen, auch kol- laborativen Tools, Austausch auf Lernplattformen und veränderte Kommunikationsbedingungen) auch vertiefte Kompetenzen erlangt, z. B. im Bereich der Selbstorganisation, des digitalen Erstellens von Produkten (Filme, Podcasts, ePortfolio) und der Beurteilung und Reflektion des Medienverhal- tens sowie im Umgang mit einzelnen digitalen Werkzeugen. Um diese Leistungen angemessen zu würdigen, wurden an den allgemeinbildenden Schulen die Formate der Ersatzleistungen für Klassenarbeiten und Klausuren geöffnet und in die pädagogische Verantwortung der unterrichtenden Lehrkräfte gegeben.

  • 2. Wie können Schülerinnen und Schüler im Distanz- oder Wechselunterricht bewertet werden?

    Alle über Klassenarbeiten hinausgehenden Lernerfolgskontrollen sind auch in den verschiedenen Szenarien des schulisch angeleiteten Lernens zu Hause (saLzH) möglich und richten sich nach den Empfehlungen und Hinweisen in den Fachbriefen in Verbindung mit dem Handlungsrahmen.

    Dabei ist zu beachten, dass das Lernen zu Hause vorrangig dem Lernen dient und durch formative Leistungsrückmeldungen zu begleiten ist. Jedoch können auch beim Lernen zu Hause mit Noten zu bewertende Leistungen erbracht werden. Hierbei kommen als Lernerfolgskontrollen schriftliche Leistungen, insbesondere in Form von schriftlichen Teilen von Projektarbeiten, und mündliche Leistungen, insbesondere in Form von Beiträgen zu einer Videokonferenz, mündlichen Kurzkontrollen über Videotelefonie, sofern die technischen und sonstigen Voraussetzungen vorliegen und die Unmittelbarkeit der Antwort nicht zur Bewertung herangezogen wird, sowie mündlichen telefonischen Kurzkontrollen, sofern eine übliche Gesprächsatmosphäre hergestellt werden kann und keine störenden Nebengeräusche vorliegen, in Betracht.

    Sonstige Leistungen, insbesondere in Form von Aufgaben, Hefterführung, praktischen Teilen von Projektarbeiten oder von praktischen Kurzkontrollen, sofern sie keine besonderen räumlichen oder materiellen Voraussetzungen erfordern, können eingesetzt und bewertet werden.


    Werden Leistungen beim saLzH nicht erbracht und wird die Nichterbringung nicht entschuldigt, werden diese Leistungen mit „ungenügend“ bewertet. Als nicht erbracht gilt eine Leistung dann, wenn der Abgabezeitraum, der mindestens einen Schultag beträgt, überschritten wird.

    Als entschuldigt gilt eine Nichtleistung dann, wenn die fehlende Leistungserbringung nicht von der Schülerin oder dem Schüler zu verantworten ist und dies gegenüber der Schule glaubhaft nachgewiesen wird.

Quelle:

Fragen und Antworten zur Leistungsfeststellung im Schuljahr 2020/21

Covid-19-Hygieneplan

Der vorliegende Hygieneplan basiert auf den Stufenzuordnungen des Berliner Corona-Stufenplanes und regelt die Auflagen für die Fortführung des Betriebs an unserer Schule.

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Informationen zum Corona Stufenplan im Ampelsystem-Grün, Gelb, Orange, Rot- für Oberschulen der Senatsverwaltung für Bildung in Berlin...
 
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