Skip to main content

Ein exklusiver Blick auf die Pflichtlektüre im Zentralabitur „Heimsuchung“ – Unsere Deutschkurse bei der Film-Schulpremiere

Die Deutschkurse des 12. Jahrgangs von Frau Wolff sowie Frau Ernstmeyer durften am 7.10.2026 an der Schulpremiere zur Verfilmung des Romans „Heimsuchung“ von Jenny Erpenbeck im Kino in der Kulturbrauerei teilnehmen. Im Anschluss an den Film gab es ein sehr aufschlussreiches Interview persönlich mit der Autorin, dem Oscar-prämierten Filmregisseur Volker Schlöndorff sowie der Filmproduzentin Regina Ziegler (welche leider kurz nach der Veranstaltung mit 82 Jahren verstorben ist). Eine besondere Ehre war es, die Verfilmung vor allen anderen zu sehen!

Da der Roman „Heimsuchung“ eine der Pflichtlektüren ist, die für das Zentralabitur im 4. Kurssemester gelesen wird, war die Exkursion mehr als nur nützlich. Der mit vielen Klassen gefüllte Kinosaal schaffte eine eindrucksvolle Atmosphäre, auch wenn es leider kein Popcorn gab. Der Film hat alle positiv überrascht, da man bei einer Schulveranstaltung dazu neigt, automatisch vom Schlechtesten auszugehen. Bis zum Ende des Films fragten wir uns: „Warum lebt der Gärtner immer noch?“.

Um genau solche Fragen zu klären, fand anschließend das Interview statt. Selbst wenn es sich mit nur zwei Mikrofonen und einem riesigen Kinosaal als schwierig erwies, jeden zu Wort kommen zu lassen, konnte ein interessantes Gespräch aufgebaut werden. Erstaunlicherweise gab es viele Fragen der Schüler*innen, die im Idealfall ausführlich vom Regisseur, Jenny Erpenbeck und der Produzentin beantwortet werden konnten. Aber wie es in einem Interview häufig so läuft, hätte man gerne noch viel mehr Fragen geklärt.

Insgesamt wurden die Schüler*innen von dieser Veranstaltung positiv überrascht und waren vor allem zufrieden, dass sie vor dem Lesen durch die Verfilmung einen ersten Eindruck von der zukünftigen Pflichtlektüre „Heimsuchung“ erhalten zu haben.

Bericht: Sara-Marie Reckziegel